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5000 Lichter im BASISLAGER von ZNE! Künstler Herman Josef Hack hießen Flüchtlinge in Köln willkommen

 
Köln. Ein Zeichen der Gastfreundschaft und des Willkommenheißens wollte der Künstler Hermann Josef Hack in seiner Installation BASISLAGER in der Kunst-Station Sankt Peter in Köln setzen.

Gerne griffen Pater Werner Holter, Gemeinderat und die Kunst-Station Hacks Anregung auf, für jeden Flüchtling in Köln ein Licht anzuzünden und alle - besonders die Flüchtlinge - einzuladen, einen Abend gemeinsam in Hacks Flüchtlingszeltinstallation zu verbringen. Neben einer ausgezeichneten Orgelmusik von Dominik Susteck, dem Klang der Friedensglocke der Chorweiler Gemeinde, die in Abständen geläutet wurde, wurde die freundliche Stille ab und zu von Zitaten aus dem Koran, der Bibel und Texten verschiedener Autoren unterbrochen, während hunderte Gäste ihre Lichter auf dem Boden zu einer riesigen Lichtfigur zusammenfügten. Diese kaum zu beschreibende Stimmung hielt von 19 Uhr bis nach 21 Uhr an. Besonders erfreut war Hack darüber, dass seiner Einladung auch einige Flüchtlinge aus Kölner Flüchtlingslagern, die er zuvor persönlich eingeladen hatte, gefolgt waren.

"In einer Zeit von Argwohn, Angst und Ablehnung gegenüber Fremden, geschürt von verabscheuungswürdigen politischen Interessen, haben wir ein starkes Zeichen für diejenigen gesetzt, welche aus Krieg, politischer Verfolgung und höchster Not zu uns kommen, dass wir sie nicht abweisen, sondern willkommen heißen und gerne aufnehmen wollen", so Hack.

Die beigefügten Fotos können unter Namensnennung des Fotografen Dr. Andreas Pohlmann gerne kostenfrei verwendet werden. Weiteres Fotomaterial kann gerne auf Anfrage bereitgestellt werden.


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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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