OVERVIEW



Christoph Keller – Encyclopedia Cinematographica

Das internationale wissenschaftliche Filmprojekt Encyclopaedia Cinematographica wurde in den fünfziger Jahren am Institut für wissenschaftlichen Film in Göttingen (IWF) u.a. von Gotthard Wolf und von dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz initiiert und umfasst mehrere tausend, meist zweiminütige Filme, die ursprünglich, angeordnet in einer Art Matrix, die gesamte bewegte Welt erfassen sollten. Die belebte Welt wird nach Arten und Gattungen und deren spezifischem Bewegungsspektrum gegliedert und systematisch erfasst. Film wird hier auf seine Essenz reduziert: Die Darstellung von Bewegung.
Christoph Keller spitzt in seiner Arbeit den Gedanken der Encyclopaedia Cinematographica zu. Er bearbeitet eine Auswahl von filmischen ,Einträgen‘ der EC, isoliert daraus die kleinste mögliche Bewegungseinheit und reiht die so entstehenden Bewegungszyklen zu 40 Loops aneinander. Die sich endlos fortbewegenden Tiere werden im Aquarium als 2-Kanal Videoinstallation gezeigt.
© the asts
 
Christoph Keller – Encyclopedia Cinematographica
2-Kanal-Videoinstallation

im „Aquarium“
Katharinenstraße 23
26121 Oldenburg


Zeiten der Installation: täglich von Sonnenuntergang bis Mitternacht

1. September - 11. Oktober 2015


Das internationale wissenschaftliche Filmprojekt Encyclopaedia Cinematographica wurde in den fünfziger Jahren am Institut für wissenschaftlichen Film in Göttingen (IWF) u.a. von Gotthard Wolf und von dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz initiiert und umfasst mehrere tausend, meist zweiminütige Filme, die ursprünglich, angeordnet in einer Art Matrix, die gesamte bewegte Welt erfassen sollten. Die belebte Welt wird nach Arten und Gattungen und deren spezifischem Bewegungsspektrum gegliedert und systematisch erfasst. Film wird hier auf seine Essenz reduziert: Die Darstellung von Bewegung.
Christoph Keller spitzt in seiner Arbeit den Gedanken der Encyclopaedia Cinematographica zu. Er bearbeitet eine Auswahl von filmischen ,Einträgen‘ der EC, isoliert daraus die kleinste mögliche Bewegungseinheit und reiht die so entstehenden Bewegungszyklen zu 40 Loops aneinander. Die sich endlos fortbewegenden Tiere werden im Aquarium als 2-Kanal Videoinstallation gezeigt.

„Es handelt sich bei den Filmen der Encyclopaedia Cinematographica um die denkbar reinste Form des wissenschaftlichen Dokumentarfilms. Ohne jeden Kommentar, ohne Musik und dramatisierende Schnitte werden ,nur‘ die Bewegungsformen und Abläufe der verschiedensten Tierarten dokumentiert. Die Filme sollten ein Inventar aller auf der Erde existierenden Bewegungsformen von Tieren erstellen. Ihre Endlichkeit ist die Wirklichkeit der tatsächlichen Artenvielfalt.“ – Cord Riechelmann

In seinen häufig wie Versuchsanordnungen anmutenden Installationen nutzt Christoph Keller die diskursiven Möglichkeiten der Kunst, um sich mit Phänomenen der Wissenschaft und ihren Utopien zu beschäftigen. Er hat seine Studien 1999 an der Kunsthochschule für Medien in Köln als Postgraduierter abgeschlossen, davor studierte er u.a. Mathematik und Physik in Berlin und Santiago de Chile. Seither ist er als bildender Künstler auf zahlreichen internationalen Ausstellungen präsent, so zum Beispiel KunstWerke, Berlin; Lyon Biennale; Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg; Centre Georges Pompidou, Paris; MoMA PS1, New York. – www.christophkeller.net
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18. ZNE VENUE in Erfurt | Germany

OPENING:
Saturday 27. July 2019, 5:00pm
DURATION: 28.7.2019-22.9.2019

VENUE:
Galerie Waidspeicher und Haus Krönbacken
Michaelisstraße 10
99084 Erfurt

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Meanwhile our exhibition archive remains open.

NEW! The "Case Study ETF! in Valparaiso", prepared by the Institute for Advanced Sustainability Studies | IASS Potsdam, is available:"Aesthetic Experience and Sustainable Development".

Initiiert vom Beirat zur Nachhaltigen Entwicklung in Thüringen, unterstützt vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz und der Landeshauptstadt Erfurt.

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