Vincent J.F. Huang – Atlantis Project, 2012

Der taiwanesische Künstler Vincent J.F. Huang lässt ins seiner Arbeit 'Atlantis Project' Korallen auf Miniaturskulpturen ikonischer Landmarken der kapitalistischen Gesellschaft wachsen. Sein Konzept ist es, ein zeitgenössisches Atlantis zu erschaffen, in dem alles der zivilisierten Menschheit Bekannte vom steigenden Meeresspiegel geflutet wird. Die Korallen können sich entfalten und wachsen, bis alle Ressourcen innerhalb des Aquariums vollständig aufgebraucht sind. Im Mikrokosmos des Aquariums wird auf metaphorische Weise die Endlichkeit der Ressourcen unseres Planeten veranschaulicht. Als eine Teilmenge des weiten Systems der Erde, wird das unermüdliche Streben nach Wachstum unweigerlich zum Untergang führen.
Während sich die Occupy Wall Street Bewegung auf der ganzen Welt ausbreitet, findet unter dem Wasser eine weitere Revolution statt. Ungeheuerliche Dinge geschehen und wütende Meereskreaturen besetzen unter Wasser Symbole menschlicher Kultur. Symbole der stolzen, selbstgefälligen modernen Zivilisation werden in dieser live-eco-art Installation gewaltsam versenkt.

Vincent J.F. Huang, geboren 1971 in Taiwan, lebt und arbeitet in Taipeh und Shanghai.









Jetzt im Handel - das neue Buch von Adrienne Goehler:

Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit


Könnte ein Bedingungsloses Grundein/auskommen die Freiheit und Chancengleichheit eines jede(n) Einzelne(n) fördern und auf diese Weise die maßlose Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und so dazu beitragen die begrenzten Ressourcen unserer Umwelt zu schonen?

Grundein|aus|kommen • Entschleunigung • Nachhaltigkeit entfalten unter Corona eine noch größere Dringlichkeit

parthas Verlag Berlin
356 Seiten, Broschur
17 x 24 cm
ISBN: 978-3-86964-125-6
Preis: 18,00 €

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Aufgrund des COVID-19-Virus bleibt unser kleines ZNE!-Büro in Berlin geschlossen, und wir arbeiten von zu Hause aus.
Wie viele andere Künstler*innen, Kreative und Freiberufler*innen hat uns diese Corona-Krise hart getroffen.
Wir hatten gehofft, in diesem Frühjahr einen Newsletter versenden zu können, der Euch über unsere 19. Station in Lissabon informiert, die am 19. Juni 2020 in Carpintarias São Lázaro eröffnet werden sollte.
Jetzt, mit all den Absagen und der Schließung des Kulturlebens, versuchen wir, die Veranstaltung zu verschieben und dafür zu sorgen, dass ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! noch Teil des Programms der Grünen Hauptstadt Lissabon 2020 ist.

Hier könnt Ihr die Petition für ein

Bedingungsloses Grundeinkommen

unterzeichnen.

Bleibt gesund!

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