Ida Möller & Renate U. Schürmeyer – SCHÖN_NICHTSCHÖN_Tüten (artbags), 2014 bis heute

Installation

Seit 2014 thematisieren Ida Möller und Renate U. Schürmeyer in dem Projekt SCHÖN_NICHTSCHÖN_Tüten die Fragen: Was ist schön? Was ist nicht schön?

Mit ihren SCHÖN _NICHTSCHÖN_Tüten, die sie aus Zeitungen und anderen Restmaterialien nähen, wecken sie Neugier und Interesse bei Besuchern. Zeitungsberichte, Schlagzeilen, Fotos und Bildreportagen, die schon einmal gelesen, gesehen wurden, tauchen auf den Tüten unvermittelt, in andere Zusammenhänge gestellt, wieder auf. Was nehmen wir neu, was nehmen wir anders wahr? Was transportieren wir mit Worten und Bildern? Was bewegt uns, weckt Erinnerungen, verbindet sich mit eigenen Erlebnissen und gibt Anstoß zur Diskussion? Bieten sie Anknüpfungspunkte für Gedanken über das Schöne und das Nichtschöne, für Gespräche über das Produzieren, speziell über das Nähen in Billiglohnländern, über einen Wert an sich? Themen des Wiederverwendens, des bewussten Umgangs mit den Ressourcen werden angeregt.

Über 500 SCHÖN_ NICHTSCHÖN_Tüten wurden bisher aus alten Zeitungen und Restmaterialein genäht und mit SCHÖN und NICHTSCHÖN versehen. Jede einzelne Tüte ist nummeriert, fotografiert und archviert. Das Projekt ist als fortlaufender Prozess angelegt. Die Teilnahme an der Ausstellung ZNE ist der 9. Ausstellungort.

Ida Möller (*1960) lebt in Lübeck, Deutschland.
Renate U. Schürmeyer (*1957) lebt in Bernstorf/Jeese, Deutschland
www.idamoeller.de, www.renate-schuermeyer.de, www.mischkultur.eu








WUNDERBARE NACHRICHTEN:

19. ZNE! Station in Haifa und Jerusalem, Israel
02.09.2021 - 30.11.2021

ERÖFFNUNGEN:

Museum on the Seam, Jerusalem: Mittwoch 01.09.2021, 19:00

Pyramida Art Center, Haifa: Donnerstag, 02.09.2021, 20:00

In Zusammenarbeit mit Museum on the Seam

Gefördert von
Auswärtiges Amt

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Teil 1 und Teil 2 der neuen Stimmen von KÜNSTLER:INNEN UND KULTURVERMITTLER:INNEN ZUM Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit

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Jetzt im Handel - das neue Buch von Adrienne Goehler:

Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit


Könnte ein Bedingungsloses Grundein/auskommen die Freiheit und Chancengleichheit eines jede(n) Einzelne(n) fördern und auf diese Weise die maßlose Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und so dazu beitragen die begrenzten Ressourcen unserer Umwelt zu schonen?

Grundein|aus|kommen • Entschleunigung • Nachhaltigkeit entfalten unter Corona eine noch größere Dringlichkeit

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