Sharmila Samant – Mrigjal - The Mirrage, 2011

Mrigjal – The Mirage, untersucht die Nutzungen von Ort und Gelände in Bezug auf Fragen von Identität, Gedächtnis und bürgerlichen Angelegenheiten durch die Wasserpolitik. In Zusammenarbeit mit Amar Joshi, einem Wünschelrutengänger und Geologen, setzte diese Intervention divinatorische und wissenschaftliche Techniken ein, um existierende Gewässer zu lokalisieren, die immer noch unter Stadt liegen und jetzt von Gebäuden, Straßen, Slums und Ingression verdeckt werden. Es befragte die ungleiche Verteilung in der Stadt und markierte zwei gegensätzliche Orte: das Eliteviertel Kala Ghoda (Fort) und das benachteiligte Slumgebiet Annabhau Sathe Nagar, Mankhurd. Um diese Orte zu markieren, wurden in die Betonbürgersteige von Kala Ghoda sowie in die verschmutzte weiche Erde in Annabhau Sathe Nagar, die auch verschmutztes Wasser enthält, jeweils ein Schild (einem Straßenschild ähnlich) mit einer grafische Darstellung von Wasser sowie ein Bohrbrunnen implantiert. Samant machte kleinere Nachbildungen der öffentlichen Installationen, mit denen Mittel aufgebracht und an die Nichtregierungsorganisation Ghar Banao Ghar Bachao Andolan gespendet wurden, die die Konstruktion von vier neuen Brunnen für die tägliche Nutzung in Annabhau Sathe Nagar koordinierte.






Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.

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ZNE! in Chile

Die international ausgezeichnete und weltweit tourende Ausstellung "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", kuratiert von Adrienne Goehler, Senatorin für Kultur in Berlin a.D., wird mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung Chile, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam in Postdam und dem Goethe Institute Chile von Juni bis August 2017 im Parque Cultural de Valparaiso in Chile zusammen mit dem transdiziplinären Dialog Programm "Mundos Sostenibles" zum 16. Mal gezeigt. "zur nachahmung empfohlen!" wurde u.A. in Beijing, Mumbai, Addis Ababa, Sao Paulo und Lima gezeigt.

Das Projekt wird von dem namenhaften chilenischen Kurator Rodolfo Andaur ko-kuratiert. Zu den 56 internationalen Künstler*innen kommen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortinas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Gisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

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