Sharmila Samant – Mrigjal - The Mirrage, 2011

Mrigjal – The Mirage, untersucht die Nutzungen von Ort und Gelände in Bezug auf Fragen von Identität, Gedächtnis und bürgerlichen Angelegenheiten durch die Wasserpolitik. In Zusammenarbeit mit Amar Joshi, einem Wünschelrutengänger und Geologen, setzte diese Intervention divinatorische und wissenschaftliche Techniken ein, um existierende Gewässer zu lokalisieren, die immer noch unter Stadt liegen und jetzt von Gebäuden, Straßen, Slums und Ingression verdeckt werden. Es befragte die ungleiche Verteilung in der Stadt und markierte zwei gegensätzliche Orte: das Eliteviertel Kala Ghoda (Fort) und das benachteiligte Slumgebiet Annabhau Sathe Nagar, Mankhurd. Um diese Orte zu markieren, wurden in die Betonbürgersteige von Kala Ghoda sowie in die verschmutzte weiche Erde in Annabhau Sathe Nagar, die auch verschmutztes Wasser enthält, jeweils ein Schild (einem Straßenschild ähnlich) mit einer grafische Darstellung von Wasser sowie ein Bohrbrunnen implantiert. Samant machte kleinere Nachbildungen der öffentlichen Installationen, mit denen Mittel aufgebracht und an die Nichtregierungsorganisation Ghar Banao Ghar Bachao Andolan gespendet wurden, die die Konstruktion von vier neuen Brunnen für die tägliche Nutzung in Annabhau Sathe Nagar koordinierte.








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ZNE! in Chile

Am 9. Juni 2017 eröffnete Kuratorin Adrienne Goehler zum 16. Mal "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", diesmal im Parque Cultural de Valparaíso, Chile. Diese Ausstellungsstation wird ermöglicht durch die Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam und dem Goethe-Institute Chile.

Ko-kuratiert von Rodolfo Andaur kommen den 62 internationalen Künstler*innen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortillas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Guisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung, die vom 10.6. - 12.8.2017 geht.

Das IASS und das Regionalbüro Cono Sur der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) starten die innovative Veranstaltungsreihe "mundos sostenibles" in Chile, um den Dialog an der Schnittstelle zwischen Kunst, Politik und Nachhaltigkeit voranzubringen. Das Programm umfasst Podiumsdiskussionen, Workshops, Führungen, Darbietungen und Videovorführungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Veranstaltungen werden vom 9. Juni bis zum 13. August 2017 im Parque Cultural Valparaiso und anderen Orten in der Stadt stattfinden.

Das Dialogprogramm in Valparaíso gruppiert sich um vier thematische Achsen:

1) „Territorien und Ressourcen: umstrittene Entwicklungsmodelle“ (8. – 11. Juni)

2) „Nahrungsmittelsouveränität und die Herausforderungen des Klimawandels“ (29. Juni – 2. Juli)

3) „Wasser: Privateigentum oder Gemeingut?” (3. – 5. August)

4) „Städte und Bürger der Zukunft“ (10. – 12. August)


Weitere Informationen


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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