Wang Jiuliang – Beijing besieged by waste, 2011

Der Künstler Wang Jiuliang reist in seinem Film zu über 500 Mülldeponien. Furchtlos dokumentiert er Pekings schändlichen Ring von Konsum durch erschütternde Besuche bei den auf den Deponien lebenden und arbeitenden Menschen. Während Chinas ökonomischer Aufstieg globale Aufmerksamkeit erregt, wird dem monumentalen Problem des, von einer bürgerlichen Bevölkerung, einer boomenden Industrie und dem ungesteuerten urbanen Wachstum erzeugten Mülls wenig Beachtung geschenkt.
Der preisgekrönte Filmemacher setzt seinen Fokus auf das finstere Spektakel des Mülls, der Exkremente, der Giftstoffe und der Trümmer, das sich unbemerkt auf dem, Chinas Olympische Stadt, Metropole und Megalopolis Peking umschließenden Gebiet abspielt.

Wang Jiuliang wurde 1976 in Anqiu (Shandong Provinz China) geboren. Er arbeitet als freier Fotograf und lebt in Peking.








Wir bedanken uns bei allen, die die 18. Ausstellungsstation in Erfurt ermöglicht und mitgeholfen haben.

18. ZNE! Station ERFURT


von 28.7.2019 bis 22.9.2019

Fotos der Ausstellungsstation in Erfurt hier!

_________Initiiert vom Beirat zur _____Nachhaltigen Entwicklung in ______Thüringen, unterstützt vom Thüringer Ministerium für Umwelt, ________Energie und Naturschutz
und der __Landeshauptstadt Erfurt

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Wir trauern um unseren Freund und Stifter, den Künstler und Philosophen Prinz Rudolf zur Lippe, verstorben am 6. September 2019.
"Er brachte das Denken zum Tanzen" und die Menschen in Bewegung.
Während der Ausstellung in Erfurt, die in der Kirche des Augustinerklosters Arbeiten aus dem Zyklus "Von den Vögeln lernen" zeigt, wollte er mit uns darüber sprechen, und was sie mit Goethe und Alexander von Humboldt zu tun hat.
Wir werden ihn nicht nur dabei vermissen.

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