Wang Jiuliang – Beijing besieged by waste, 2011

Der Künstler Wang Jiuliang reist in seinem Film zu über 500 Mülldeponien. Furchtlos dokumentiert er Pekings schändlichen Ring von Konsum durch erschütternde Besuche bei den auf den Deponien lebenden und arbeitenden Menschen. Während Chinas ökonomischer Aufstieg globale Aufmerksamkeit erregt, wird dem monumentalen Problem des, von einer bürgerlichen Bevölkerung, einer boomenden Industrie und dem ungesteuerten urbanen Wachstum erzeugten Mülls wenig Beachtung geschenkt.
Der preisgekrönte Filmemacher setzt seinen Fokus auf das finstere Spektakel des Mülls, der Exkremente, der Giftstoffe und der Trümmer, das sich unbemerkt auf dem, Chinas Olympische Stadt, Metropole und Megalopolis Peking umschließenden Gebiet abspielt.

Wang Jiuliang wurde 1976 in Anqiu (Shandong Provinz China) geboren. Er arbeitet als freier Fotograf und lebt in Peking.








WUNDERBARE NACHRICHTEN:

19. ZNE! Station in Haifa und Jerusalem, Israel
02.09.2021 - 30.11.2021

ERÖFFNUNGEN:

Museum on the Seam, Jerusalem: Mittwoch 01.09.2021, 19:00

Pyramida Art Center, Haifa: Donnerstag, 02.09.2021, 20:00

In Zusammenarbeit mit Museum on the Seam

Gefördert von
Auswärtiges Amt

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Teil 1 und Teil 2 der neuen Stimmen von KÜNSTLER:INNEN UND KULTURVERMITTLER:INNEN ZUM Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit

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Jetzt im Handel - das neue Buch von Adrienne Goehler:

Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit


Könnte ein Bedingungsloses Grundein/auskommen die Freiheit und Chancengleichheit eines jede(n) Einzelne(n) fördern und auf diese Weise die maßlose Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und so dazu beitragen die begrenzten Ressourcen unserer Umwelt zu schonen?

Grundein|aus|kommen • Entschleunigung • Nachhaltigkeit entfalten unter Corona eine noch größere Dringlichkeit

parthas Verlag Berlin
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