Vincent J.F. Huang – Atlantis Project, 2012

Der taiwanesische Künstler Vincent J.F. Huang lässt ins seiner Arbeit 'Atlantis Project' Korallen auf Miniaturskulpturen ikonischer Landmarken der kapitalistischen Gesellschaft wachsen. Sein Konzept ist es, ein zeitgenössisches Atlantis zu erschaffen, in dem alles der zivilisierten Menschheit Bekannte vom steigenden Meeresspiegel geflutet wird. Die Korallen können sich entfalten und wachsen, bis alle Ressourcen innerhalb des Aquariums vollständig aufgebraucht sind. Im Mikrokosmos des Aquariums wird auf metaphorische Weise die Endlichkeit der Ressourcen unseres Planeten veranschaulicht. Als eine Teilmenge des weiten Systems der Erde, wird das unermüdliche Streben nach Wachstum unweigerlich zum Untergang führen.
Während sich die Occupy Wall Street Bewegung auf der ganzen Welt ausbreitet, findet unter dem Wasser eine weitere Revolution statt. Ungeheuerliche Dinge geschehen und wütende Meereskreaturen besetzen unter Wasser Symbole menschlicher Kultur. Symbole der stolzen, selbstgefälligen modernen Zivilisation werden in dieser live-eco-art Installation gewaltsam versenkt.

Vincent J.F. Huang, geboren 1971 in Taiwan, lebt und arbeitet in Taipeh und Shanghai.









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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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