Ida Möller & Renate U. Schürmeyer – SCHÖN_NICHTSCHÖN_Tüten (artbags), 2014 bis heute

Installation

Seit 2014 thematisieren Ida Möller und Renate U. Schürmeyer in dem Projekt SCHÖN_NICHTSCHÖN_Tüten die Fragen: Was ist schön? Was ist nicht schön?

Mit ihren SCHÖN _NICHTSCHÖN_Tüten, die sie aus Zeitungen und anderen Restmaterialien nähen, wecken sie Neugier und Interesse bei Besuchern. Zeitungsberichte, Schlagzeilen, Fotos und Bildreportagen, die schon einmal gelesen, gesehen wurden, tauchen auf den Tüten unvermittelt, in andere Zusammenhänge gestellt, wieder auf. Was nehmen wir neu, was nehmen wir anders wahr? Was transportieren wir mit Worten und Bildern? Was bewegt uns, weckt Erinnerungen, verbindet sich mit eigenen Erlebnissen und gibt Anstoß zur Diskussion? Bieten sie Anknüpfungspunkte für Gedanken über das Schöne und das Nichtschöne, für Gespräche über das Produzieren, speziell über das Nähen in Billiglohnländern, über einen Wert an sich? Themen des Wiederverwendens, des bewussten Umgangs mit den Ressourcen werden angeregt.

Über 500 SCHÖN_ NICHTSCHÖN_Tüten wurden bisher aus alten Zeitungen und Restmaterialein genäht und mit SCHÖN und NICHTSCHÖN versehen. Jede einzelne Tüte ist nummeriert, fotografiert und archviert. Das Projekt ist als fortlaufender Prozess angelegt. Die Teilnahme an der Ausstellung ZNE ist der 9. Ausstellungort.

Ida Möller (*1960) lebt in Lübeck, Deutschland.
Renate U. Schürmeyer (*1957) lebt in Bernstorf/Jeese, Deutschland
www.idamoeller.de, www.renate-schuermeyer.de, www.mischkultur.eu








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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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