Vincent J.F. Huang – Atlantis Project, 2012

Der taiwanesische Künstler Vincent J.F. Huang lässt ins seiner Arbeit 'Atlantis Project' Korallen auf Miniaturskulpturen ikonischer Landmarken der kapitalistischen Gesellschaft wachsen. Sein Konzept ist es, ein zeitgenössisches Atlantis zu erschaffen, in dem alles der zivilisierten Menschheit Bekannte vom steigenden Meeresspiegel geflutet wird. Die Korallen können sich entfalten und wachsen, bis alle Ressourcen innerhalb des Aquariums vollständig aufgebraucht sind. Im Mikrokosmos des Aquariums wird auf metaphorische Weise die Endlichkeit der Ressourcen unseres Planeten veranschaulicht. Als eine Teilmenge des weiten Systems der Erde, wird das unermüdliche Streben nach Wachstum unweigerlich zum Untergang führen.
Während sich die Occupy Wall Street Bewegung auf der ganzen Welt ausbreitet, findet unter dem Wasser eine weitere Revolution statt. Ungeheuerliche Dinge geschehen und wütende Meereskreaturen besetzen unter Wasser Symbole menschlicher Kultur. Symbole der stolzen, selbstgefälligen modernen Zivilisation werden in dieser live-eco-art Installation gewaltsam versenkt.

Vincent J.F. Huang, geboren 1971 in Taiwan, lebt und arbeitet in Taipeh und Shanghai.









Wir bedanken uns bei allen, die die 18. Ausstellungsstation in Erfurt ermöglicht und mitgeholfen haben.

18. ZNE! Station ERFURT


von 28.7.2019 bis 22.9.2019

Fotos der Ausstellungsstation in Erfurt hier!

_________Initiiert vom Beirat zur _____Nachhaltigen Entwicklung in ______Thüringen, unterstützt vom Thüringer Ministerium für Umwelt, ________Energie und Naturschutz
und der __Landeshauptstadt Erfurt

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Wir trauern um unseren Freund und Stifter, den Künstler und Philosophen Prinz Rudolf zur Lippe, verstorben am 6. September 2019.
"Er brachte das Denken zum Tanzen" und die Menschen in Bewegung.
Während der Ausstellung in Erfurt, die in der Kirche des Augustinerklosters Arbeiten aus dem Zyklus "Von den Vögeln lernen" zeigt, wollte er mit uns darüber sprechen, und was sie mit Goethe und Alexander von Humboldt zu tun hat.
Wir werden ihn nicht nur dabei vermissen.

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