Richard Box

Richard Box

Field
2004, 1.301 fluoreszierende
Lampen

Field ist inspiriert von Kindheitserzählungen eines Freundes, der immer unter Hochspannungsleitungen in seinem Garten spielte. Diese Geschichten kamen mir in den Sinn, als ich mich am Physikinstitut der Bristol University, wo ich 2003 vom Leverhulme Trust gesponsorter Artist-in-Residence war, mit Forschungen über Konsequenzen von Strahlungen auf den Menschen beschäftigte. Für die Installation Field wurden 1 301 gebrauchte 58-Watt-Leuchtröhren in gleichmäßigen Abständen 100 Millimeter tief in die Erde gesteckt. Sie bedeckten ein Gebiet von 3 600 Quadratmetern unter einer 440-Kilovolt-Hochspannungsleitung in Tormarton, Gloucestershire, in Großbritannien. In der Abenddämmerung wurden sie sichtbar, weil das elektromagnetische Feld aus den darüberliegenden Stromleitungen die Röhren zum Leuchten brachte. Field verwendete einen Alltagsgegenstand aus Glas, um ein höchst interaktives Kunstwerk zu schaffen, das auf vielen verschiedenen Ebenen funktionierte. Die Arbeit machte ziemlich dramatisch auf die Anwesenheit elektromagnetischer Felder aufmerksam, indem sie das Unsichtbare sichtbar machte. Die Rasteranordnung der Leuchten kartierte die von den Hochspannungsleitungen ausgehende elektromagnetische Umweltverschmutzung. Dass sie alle auf selber Höhe und mit gleichem Abstand voneinander platziert waren, bedeutet, dass sie alle die gleiche Möglichkeit zu Leuchten hatten. Wenn Menschen in der Nähe waren, so beeinflussten diese das Leuchten. Wenn man über einer gepflanzten Leuchtröhre stand, entzog der eigene Kopf der Leuchte elektromagnetische Energie. Die unterschiedlichen Experimente, die sich Besucher*innen der Installation ausdachten und mir dann berichteten, sind zu zahlreich, um sie hier aufzulisten; in jedem Fall haben die 4000 Besucher*innen der Installation eine hohe Sensibilität für in unserer Umwelt vorhandenen elektromagnetischen Felder mitgenommen.








Nächsten Veranstaltungen:

Samstag, 21. September, 10:00
Brühler Park
Aufräumaktion mit World Cleanup Day – Let’s Do It! Germany e.V. und Fridays for Future Erfurt

Sonntag, 22. September, 14:00
Finissage Gespräche unter dem Feigenbaum: »Wachsen oder Innehalten – wie werden wir in Zukunft leben?« mit Prof. Dr. Maja Göpel, Adrienne Goehler und Dr. Peter Heller.

Aktuelles Dialog Programm hier

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Die Arbeiten von Rudolf zur Lippe, Artist Collective SCHAUM und Christian Kuhtz im Augustinerkloster sind bereits abgebaut. Alle anderen in Galerie Waidspeicher und Kulturhof zum Güldenen Krönbacken.

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Wir trauern um unseren Freund und Stifter, den Künstler und Philosophen Prinz Rudolf zur Lippe, verstorben am 6. September 2019.
"Er brachte das Denken zum Tanzen" und die Menschen in Bewegung.
Während der Ausstellung in Erfurt, die in der Kirche des Augustinerklosters Arbeiten aus dem Zyklus "Von den Vögeln lernen" zeigt, wollte er mit uns darüber sprechen, und was sie mit Goethe und Alexander von Humboldt zu tun hat.
Wir werden ihn nicht nur dabei vermissen.

Am 14.9. 2019, 19:00 im Kreuzgang und am 15.9.19, 09:30 im Gottesdienst werden wir seiner gedenken.


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18. ZNE! Station ERFURT


von 28.7.2019 bis 22.9.2019

Fotos der Ausstellungsstation in Erfurt hier!


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ERÖFFNUNG


am Samstag 27. Juli 2019, 17:00

AUSSTELLUNGSORT


Galerie Waidspeicher und
Kulturhof zum Güldenen Krönbacken

Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt

Die Künstler/innen in Erfurt:
Konstantin Bayer
Enrico Freitag
Saori Kaneko & Richard Welz
Michal Schmidt
Linda Schumann & Tonia Schmitz

_________Initiiert vom Beirat zur _____Nachhaltigen Entwicklung in ______Thüringen, unterstützt vom Thüringer Ministerium für Umwelt, ________Energie und Naturschutz
und der __Landeshauptstadt Erfurt




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