Rudolf zur Lippe – Von den Vögeln lernen, 2009

Das Auffliegen von Vogelschwärmen ist nur eine der unendlich vielen Gesten, in denen sich bewegte Ordnungen in der Natur zeigen, ihre Gestalten entstehen auf vergleichbare Weisen immer als Ordnungen in der Zeit. Das Zusammenspiel von wechselseitigen Resonanzen und Reaktionen kann nicht geplant werden. Von den Bildern her entstehen Räume bewegten Geschehens. Vergleichbares erleben wir, wenn das Gelingen einer Zusammenkunft von Menschen entsteht.
Rudolf zur Lippe wünscht sich, dass von der Wirkung dieser Gesten Aufmerksamkeiten auf verwandte Beobachtungen angeregt werden; dass ein Bedürfnis gestärkt wird, solchen Ordnungen zu folgen und sie im Umgang mit den Formen des Lebens zu achten; dass die Einbildungskraft sich aufgerufen fühlt, andere Ordnungen in den Beziehungen der Gesellschaft, in den Entwürfen der zukünftigen Städte, dem Zusammenwirken von Wissensformen und auf vielen weiteren Gebieten zu suchen.








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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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