Xu Bing – Mustard Seed Garden Landscape Scroll, 2010

Chinesische Landschaftsdarstellung blickt auf eine lange Tradition zurück. Sie verweist auf die Lebensführung der chinesischen Antike und damit einhergehende Verehrung der Schönheit von Natur, die das heutige China möglicherweise nicht bewahrt. "Das Leben und die Schöpfungen unserer heutigen Zeit werden zu Traditionen von morgen, die Menschen der Zukunft werden sich ebenfalls mit den Fragen auseinandersetzen, wie wir das was wir zurücklassen behandeln oder absorbieren sollen", so der Künstler. In seiner Arbeit finden wir Verweise auf die lange Geschichte chinesischer Malerei; darüber hinaus weitet er, durch eine neutrale bis jetzt einzigartige künstlerische Sprache, den Blick des Betrachters hin zu Fragen nach globaler ökologischer Verantwortung.

Xu Bing, geboren 1955 in Chongqing, lebt und arbeitet in Peking.








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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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