Aziza Alaoui – 2050


Mexikos natürlicher Umwelt ist durch die Abholzung gefährdet, die sich auf alarmierende Geschwindigkeit verbreitet. Die Zerstörung des Regenwaldes bringt die einheimischen Gattungen in eine Notfalllage, was Folgen für das ganze Ökosystem auf der Welt hat. Jedes Jahr veliert Mexiko 500,00 Hektar Wald und Regenwald und gefährdet damit über 900 Tier- und Pflanzenarten. Die institutionellen Programme sowie die Nachfrage des Marktes haben dazu beigetragen, das verschiedene Gemeinschaften das gesamte Ökosystem als Felder und Graswiesen benutzen. Auch tragen die unkontrollierten Feuer dazu bei, die Beschädigung der Umwelt foranzutreiben. 2050 wird das Jahr sein, in dem es kein Zurück geben wird und die Konsequenzen der Abholzung werden nicht nur das Wildleben betreffen sondern werden auch fatale Folgen für das Ökosystem und die Menschheit haben, in dem sich die Wasserversorgung verschlechtert und sich der Klimawandel verschärfen wird.

Die Installation 2050 besteht aus einer Reihe von Postkarten die als Intervention für die Gallerie entworfen sind sowie einer Aktion im öffentlichen Raum. Die Position beinhaltet eine große Intervention an der Fassade der Kathedral von Puebla Zocalo sowie einer vergänglichen Skulptur aus Postkarten, die das Jahr 2050 darstellt.








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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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