Alejandra Prieto – Lágrimas negras, 2011

LÁGRIMAS NEGRAS, 2011
Kohle und Stahl

Dieses Projekt der chilenischen Künstlerin Alejandra Prieto ist mit Kohle und Eisen gemacht. Kohle zeigt in Chile nicht nur das verdorbenste Gesicht der Armut in den südlichen Gegenden, aber auch dessen willkürliche Extraktion. Das ist der Grund warum Kohle, wenn sie als Dekorationsobjekt verwendet wird, eine gewisse Zwiespältigkeit über ihre Geschichte, Form und Nutzung verursacht.


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Li 3, 2017
verschiedene Bilder

Lithium ist ein nicht metallisches Mineral das meistens in natürlichen Solegewässern, Ölbrunnen, geothermalen Feldern und Salzwasser zu finden ist. Es ist das leichteste Material mit der Hälfte der Dichte als Wasser und besitzt ausgezeichnete Konditionen für die Leitung von Wärme und Strom. Da Chile 40% der Weltreserven besitzt, ist dessen Ausbeutung zu einem - ohne Präzedenzfällen - erfolgreichen Markt in der Minengeschichte des Landes geworden.




Alejandra Prieto (*1980 in Santiago) lebt und arbeitet Santiago de Chile.








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Die 16. Ausstellungsstation von ZNE! in Valparaíso ist vom chilenischen Kreis der Kunstkritiker*innen zur besten Internationalen Ausstellung des Jahres 2017 in Chile gekürt worden.

Diese Station wurde vom 10.6.17 – 12.8.17 im Parque Cultural de Valparaíso gezeigt und ermöglicht von Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Potsdam und Goethe-Institute Chile.

ZNE! dankt allen Künstler*innen, Partner*innen, Techniker*innen und Helfer*innen, die das hier möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung.


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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