Expeditionen zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit: Die Klimakrise im Mittelpunkt einer Ausstellung im Museum on the Seam

09.10.2021 , Zo HaDerekh

»Das Jerusalem Museum on the Seam, das sich als soziales Museum zeitgenössischer Kunst versteht, präsentiert unter dem Titel „Beispiele zur Nachahmung – Expeditionen zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit“ eine internationale Ausstellung zur Klimakrise. Es handelt sich um eine Wanderausstellung, kuratiert von Adrienne Göhler aus Berlin. Die Ausstellung, die im letzten Monat in Jerusalem eingetroffen ist, umfasst einige der prominentesten Stimmen der zeitgenössischen internationalen und lokalen Kunst. Die Ausstellung zeigt 102 Künstler und Künstlerinnen aus 27 Ländern, darunter Israel, Deutschland, China, USA, Kuba, Mexiko, Brasilien, Chile, Polen, Afghanistan, Frankreich, Dänemark, Brasilien, Spanien, Südafrika, Schweiz, Niederlande und Süd Korea. Die Ausstellung wurde erstmals 2010 in Berlin gezeigt und ist seitdem um die Welt gereist. Wo immer sie gezeigt wird, nehmen mehrere lokale Künstler an der Ausstellung teil und thematisieren die ökologischen Herausforderungen in ihrem lokalen Kontext. Überschwämmungen, Waldsterben, Rodungen, Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt - diese und weitere verschiedene Schichten wirken sich direkt auf das Universum aus, in dem wir leben. „Der Begriff ‚Klimakrise‘ soll die Dringlichkeit verdeutlichen, das Problem anzugehen. Heute müssen wir mehr denn je vor dem Hintergrund von Bränden und Überschwemmungen, die die Welt treffen und an unsere Tür klopfen, schnell und entschlossen handeln, um unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren." Die Ausstellung soll eine Vision von einem Leben in Nachhaltigkeit fördern. Sie betont die Idee, dass jeder Teil der Revolution sein und sich für die Rettung des Klimas einsetzen kann. Im Rahmen einer einzigartigen Zusammenarbeit bieten das Museum on the Seam und das Zentrum für zeitgenössische Kunst Pyramida in Haifa eine gemeinsame und umfassende Bühne für eine internationale Ausstellung, „die auf ihrem Banner eine Botschaft der Nachhaltigkeit trägt, und wirft ein so akutes Problem für unser Leben und zukünftige Generationen auf." Das Museum on the Seam betonte: „Jerusalem und Haifa, zwei ähnliche, aber unterschiedliche gemischte Städte, stellen sich der Realität des Zusammenlebens in einem komplexen und herausfordernden Raum. Wir teilen alle denselben Ball, unabhängig von Religion, Geschlecht, Rasse und Nationalität, und es ist unsere Pflicht, das gemeinsame Ziel zu bewahren, zu überbrücken und zusammenzuarbeiten."«
— Zo HaDerekh


https://zoha.org.il/107196/
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WUNDERBARE NACHRICHTEN:

19. ZNE! Station in Haifa und Jerusalem, Israel
02.09.2021 - 30.11.2021

ERÖFFNUNGEN:

Museum on the Seam, Jerusalem: Mittwoch 01.09.2021, 19:00

Pyramida Art Center, Haifa: Donnerstag, 02.09.2021, 20:00

In Zusammenarbeit mit Museum on the Seam

Gefördert von
Auswärtiges Amt

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Teil 1 und Teil 2 der neuen Stimmen von KÜNSTLER:INNEN UND KULTURVERMITTLER:INNEN ZUM Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit

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Könnte ein Bedingungsloses Grundein/auskommen die Freiheit und Chancengleichheit eines jede(n) Einzelne(n) fördern und auf diese Weise die maßlose Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und so dazu beitragen die begrenzten Ressourcen unserer Umwelt zu schonen?

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