Ravi Agarwal – Siehst Du die Blumen auf dem Fluss?, 2007-2012


Ersetzt man 'Ökonomie' durch 'Ökologie' entstehen neue Beziehungen und die Natur rückt ins Zentrum. Die menschliche Entwicklung muss unter Hinzuziehung von nicht nur monetären, sondern Werten wie 'Gleichheit' und 'Gleichgewicht' neu gedacht werden. „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“, schrieb Gandhi im Bezug auf die Ressourcen des Planeten.
Beispiele gibt es genügend. Die Blumenfelder am Fluss Yamuna in Delhi existieren seit mehr als 200 Jahren. Hier ist der Fluss noch sauber, bleibt unberührt vom Abwasser der Stadt. Die Erde der Flussufer ist sehr fruchtbar – jedes Jahr wird sie von den Hochwassern aus dem Himalaya herab geschwemmt. Bauernfamilien bewirten hier seither hunderte von Ringelblumenfeldern, ohne Pestizide oder Dünger zu verwenden. Der Blumenhandel ernährt nachhaltig Land und Menschen.
Es gibt aber schon neue Pläne die Ufer in Luxusdomizile mit Flussblick für die neue Elite zu verwandeln. Auch der alte Bauernmarkt soll der 'globalen' Stadt Platz machen. Die Landwirte befinden sich im Dilemma einer Konkurrenzsituation zwischen ihrer lokalen Wirtschaft und globalen Zukunftsfantasien.
Die Fruchtbarkeit des Geldes hat die Fruchtbarkeit der Erde ersetzt.


Indien, Morgens essen sie Tee, taz, 18.06.2012, Georg Blume








Jetzt im Handel - das neue Buch von Adrienne Goehler:

Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundein/auskommen ermöglicht Entschleunigung ermöglicht Nachhaltigkeit


Könnte ein Bedingungsloses Grundein/auskommen die Freiheit und Chancengleichheit eines jede(n) Einzelne(n) fördern und auf diese Weise die maßlose Beschleunigung unserer Zeit eindämmen und so dazu beitragen die begrenzten Ressourcen unserer Umwelt zu schonen?

Grundein|aus|kommen • Entschleunigung • Nachhaltigkeit entfalten unter Corona eine noch größere Dringlichkeit

parthas Verlag Berlin
356 Seiten, Broschur
17 x 24 cm
ISBN: 978-3-86964-125-6
Preis: 18,00 €

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Aufgrund des COVID-19-Virus bleibt unser kleines ZNE!-Büro in Berlin geschlossen, und wir arbeiten von zu Hause aus.
Wie viele andere Künstler*innen, Kreative und Freiberufler*innen hat uns diese Corona-Krise hart getroffen.
Wir hatten gehofft, in diesem Frühjahr einen Newsletter versenden zu können, der Euch über unsere 19. Station in Lissabon informiert, die am 19. Juni 2020 in Carpintarias São Lázaro eröffnet werden sollte.
Jetzt, mit all den Absagen und der Schließung des Kulturlebens, versuchen wir, die Veranstaltung zu verschieben und dafür zu sorgen, dass ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! noch Teil des Programms der Grünen Hauptstadt Lissabon 2020 ist.

Hier könnt Ihr die Petition für ein

Bedingungsloses Grundeinkommen

unterzeichnen.

Bleibt gesund!

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