ZNE! Pressemitteilung Berlin 20.08.2010

PRESSEMITTEILUNG # 2
15.08.2010

ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN ! EXPEDITIONEN IN ÄSTHETIK UND NACHHALTIGKEIT

3. September – 10. Oktober 2010
Eröffnung 2. September 2010, 18 Uhr
Uferhallen, Uferstraße 8 – 11, 13357 Berlin-Wedding
www.z-n-e.info / info@z-n-e.info

Zur Eröffnung sprechen um 19 Uhr
Jochen Flasbarth, Schirmherr, Präsident des deutschen Umweltbundesamts

Adrienne Goehler, Kuratorin
Jaana Prüss, Projektleitung
mit: (*zur Eröffnung anwesend): Jennifer Allora & Guillermo Calzadilla, Néle Azevedo*, Richard Box*, Ines Doujak*, Adib Fricke*, Galerie für Landschaftskunst, Till Krause*, Klara Hobza*, Lukas Feireiss* | Luis Berríos-Negrón* | Tomorrow‟s Thoughts Today, Dionisio González, Tue Greenfort*, Hermann Josef Hack*, Henrik Håkansson*, Ilkka Halso*, Cornelia Hesse-Honegger*, Christoph Keller*, Folke Köbberling* | Martin Kaltwasser*, Christian Kuhtz*, Christin Lahr*, Antal Lakner*, Jae Rhim Lee*, Till Leeser*, Marlen Liebau* | Marc Lingk*, Susanne Lorenz*, Gerd Niemöller*, Dan Peterman*, Nana Petzet*, Clement Price-Thomas*, Dodi Reifenberg*, Gustavo Romano*, Miguel Rothschild*, Otmar Sattel*, Michael Saup*, Ursula Schulz-Dornburg, Dina Shenhav*, Superflex*, Jakub Szczesny*, The Yes Men, Gudrun F. Widlok*, Xing Danwen und Zwischenbericht*

Am 2. September 2010 eröffnet in den Uferhallen in Berlin-Wedding ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! EXPEDITIONEN IN ÄSTHETIK UND NACHHALTIGKEIT. Die Ausstellung wird kuratiert von Adrienne Goehler, die Projektleitung hat Jaana Prüss. Projektträger: Stiftung Forum der Kulturen zu Fragen der Zeit. Schirmherr: Jochen Flasbarth, Umweltbundesamt Dessau.

EXPEDITIONEN IN ÄSTHETIK UND NACHHALTIGKEIT zeigen künstlerische Praktiken, die zur Erhaltung des Planeten beitragen und Einfluss auf bewusstes Konsumverhalten nehmen wollen. Nachhaltigkeit braucht Wahrnehmungserweiterung im Zusammenwirken der Wissenschaften und Künste. Grenzen zwischen künstlerischen und technischer Kreativität, zwischen Machbarkeit und Idee werden aufgehoben.

„Wir brauchen nicht Moral und Verzicht, sondern Lust und Leidenschaft“ meint Adrienne Goehler, Kuratorin der Ausstellung. In einer ersten Ausstellungen, die mit den Instrumenten der zeitgenössischen Kunst Ästhetik und Nachhaltigkeit zu fokussieren versucht, stellen sich 40 KünstlerInnen und Gruppierungen dieser Herausforderung. In den ungeschönten Uferhallen in Berlin-Wedding öffnet sich ein Parcours mit Skulpturen, Videoarbeiten, Fotografie, Performances und Installationen, der sich mit der kulturellen Dimension von Nachhaltigkeit beschäftigt.

Drei Jahre dauerten die Vorbereitungen für die Ausstellung, um Geldgeber von der zwingenden Verbindung von Ästhetik und Nachhaltigkeit zu überzeugen. Fragen nach Eco-Aesthetics, wie Rasheed Araeen das nennt, waren bisher eigentlich nur in kleineren, monothematischen Ausstellungen in Kunstvereinen oder in Architekturzusammenhängen zu sehen.

Für Adrienne Goehler lag noch vor dem Gedanken an die Ausstellung die Erkenntnis, dass man einen Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit (FÄN) schaffen müsste, um Dinge, die wilkürlich getrennt sind, wieder zusammenzuführen. Ein Instrument sollte gefunden werden, das unterschiedliche Perspektiven und Handlungsfelder versammelt und bündelt.

ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN!, begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Künstlergesprächen, Paneldiskussionen und einem Filmprogramm (in der Ausstellung und im Kino Arsenal), schließt an Ausstellungen in den Vereinigten Staaten, England oder Skandinavien an, die Nachhaltigkeit nicht losgelöst von Fragen zu Ästhetik präsentieren und diskutieren.
Für die Ausstellung in Berlin entstanden keine Auftragswerke. Die Brisanz ihrer Aussagen ergibt sich durch die Präsentation und die Gleichzeitigkeit von künstlerischem Statement und einer offensichtlich der aus den Fugen geratenen Natur in diesem Sommer 2010.

Die Ausstellung wird begleitet von Workshops mit Kindern und Jugendlichen, Gesprächsforen mit VertreterInnen aus Kunst, Wissenschaft, Stiftungen, Wirtschaft und NGO’s sowie einem ausgewiesenen Filmprogramm und durch den Designshop Lilli Green.

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation, bestehend aus Katalog, Lesebuch, Kindermalbuch, Bauanleitung und Gedanken zu einem Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Hatje Cantz Verlag, www.hatjecantz.de ISBN 978-3-7757-2772-3. Es erscheinen zwei Collector’s Editionen. Nähere Informationen erhalten Sie beim Verlag.


Adrienne Goehler, Kuratorin der Ausstellung und Herausgeberin der Publikation lebt und arbeitet als Publizistin und Kuratorin in Berlin. 1989-2001 Präsidentin der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, 2001-2002 Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin, 2002-2006 Kuratorin des Hauptstadt-kulturfonds, Berlin. Nach Verflüssigungen, 2006, erscheint Ende August 2010 Götz Werner & Adrienne Goehler, 1000 € für jeden. Freiheit. Gleichheit. Grundeinkommen., Econ Verlag.

Jaana Prüss, Projektleitung, arbeitet als Kunstvermittlerin, Projektmanagerin und freie Kuratorin in Berlin. Nach ihrer Galerietätigkeit (Prüss & Ochs Galerie) gründete sie 2004 den Projektraum L.O.F.T und 2005 Morgengrün Kommunikation.

Ausstellung: 03.09. - 10.10. 2010

Öffnungszeiten: Di - So 12 - 20 Uhr; Do 12 - 22 Uhr, Mo geschlossen
Ort: Uferhallen, Uferstr. 8 - 11, 13357 Berlin-Wedding
Eintrittspreise: 5 €, ermäßigt 2 €, Familienticket 10 €, Gruppen (ab 5 Pers.) | Schulklassen 20 €
Kontakt: info@z-n-e.info
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U 8 Pankstraße (5min) und U 9 Nauener Platz (10 min)


Das Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

Weitere Förderer: Umweltbundesamt Dessau, Heinrich-Böll-Stiftung, Bundeszentrale für politische Bildung, Berliner Senat für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, GASAG, WISTA Management GmbH Adlershof, Bundesamt für Kultur der Schweiz, Schering Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm, die Stadt Ingolstadt und die Stadt Neuburg an der Donau im Rahmen des AK gemeinsame Kulturarbeit bayerischer Städte e.V., Goethe-Institut St. Petersburg, Goethe-Institut Australien, Goethe-Institut Athen, Andrea von Braun Stiftung, Anstiftung-Ertomis, Schweisfurth-Stiftung, British Council, WWF, Consido AG, Stiftung Naturschutz Berlin.
Kooperationspartner: Arsenal – Institution für Film und Videokunst, Autostadt Wolfsburg, Lilli Green
Medienpartner: taz, Zitty, LE MONDE diplomatique
ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! wandert nach Berlin weiter: Westwendischer Kunstverein, Umweltbundesamt Dessau, Neuer Kunstverein Pfaffenhofen, Kunstverein Ingolstadt und Städtische Galerie Neuburg an der Donau; anschließend in Kooperation mit den jeweiligen Goethe-Instituten nach St. Petersburg, Australien und Athen. Weitere Ausstellungsorte sind in Verhandlung.


DIE KünstlerInnen und ihre Werke

Die Ausstellung nimmt auf, auf, was sie an künstlerischer Praxis gesehen haben: Und die beginnt bei Gordon Matta-Clark, Joseph Beuys oder Robert Smithson.

In derenTradition bringt Richard Box Elektrosmog zum Leuchten, macht Michael Saup den CO2-Ausstoß durch hemmungslosen Internetgebrauch sichtbar, während sich der Wortkünstler Adib Fricke demThemenfeld der Nachhaltigkeit in einer Wortinstallation nähert.
Galerie für Landschaftskunst (Till Krause, Klara Hobza u.a.) arbeitet interdisziplinär an Vorstellungen von Natur, Landschaft und Stadt, Clement Price-Thomas verändert die Wahrnehmung über Naturphänomene und Néle Azevedo schafft auf poetische Weise mit ihren Installationen schmelzender Eisskulpturen einen umittelbaren Eindruck des Klimawandels.

Den Markt, auch den Kunstmarkt, unterläuft Christin Lahr, die mit ihrer Arbeit „Macht Geschenke“ der Bundesbank jeden Tag einen Cent überweist, bzw. schenkt.
Hermann Josef Hack trägt die Auswirkungen von Klimaflucht an die Orte der Verantwortlichen, vor Parlamente und in Fußgängerzonen der Konsummetropolen. Gustavo Romano verkauft Unbezahlbares, nämlich Zeit. Zeit zu leben, zu lieben, etwas einzuholen oder einfach nichts zu tun.

Mit „“Under Discussion“ veweisen Jennifer Allora & Guillermo Calzadilla auf die scheinbare Idylle auf der Karibik-Insel Viecques, ein Ort, der von der US-Marine zu Übungszwecken seit 60 Jahren beschossen wird. Aktionen von The Yes Men, die sich immer wieder in Kongresse und Tagungen eingeschleust haben, zeigen einmal mehr, dass die Satire nicht in der Lage ist die Realität einzuholen.

Während Christoph Keller mit seinem patentierten "helioflex" Reflektionssystem Licht in Hinterhöfe bringt, reagieren Susanne Lorenz, Jakub Szczesny und Zwischenbericht auf das rapide wachsene Wasserproblem, forscht Jae Rhim Lee an Pilzsporen, die den toten menschlichen Körper schneller kompostieren, erzeugt Otmar Sattel Töne aus Heu. Marlen Liebau I Marc Lingk und Miguel Rothschild blicken weit zurück und erinnern an Franz von Assisi bzw. an den Untergang der Atlantiden. Global zu verstehen ist die Arbeit der Gruppe Superflex: Sie fluten eine Mc Donalds Filiale.

Den Raum zwischen Kunst und Wissenschaft besetzen in der Ausstellung Cornelia Hesse-Honegger mit ihren Forschungen an Wanzen in der Nähe von Atomkraftwerken, Ursula Schulz-Dornburg mit der Hommage an den russischen Botaniker Nikolai Michailowitsch Vavilov und Antal Lakner s Modell einer Symbiose zwischen Mensch und Pflanze in Zeiten drastischer Verringerung des Lebensraumes. Im Dazwischen arbeitet auch Henrik Håkansson,mit seinen Langzeitbeobachtungen von Schwärmen.

Der »Wabenbaumeister« Gerd Niemöller hat, der Biene abgeguckt, aus Altpapier und Kunstharz, extrem leichte, stabile Bauwerke entwickelt, die auch in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen können.

Lukas Feireiss, Luis Berríos-Negrón und Tomorrow’s Thoughts Today spüren Architekturen des Wandels und neuer ökologischer Intelligenz nach, während Dionisio González in seinen Fotografien architektonische Lösungen gegen eine zunehmende Gentrifizierung stellt.

Zum Nachdenken über den Zustand von Welt gehört auch das Nachdenken über das Artensterben, über BP, wie bei Tue Greenfort, die unfassbaren Mengen von Abfall, wie bei oder Xing Danwen und Till Leeser , das das Re- und Upcycling wie bei Nana Petzet, Dodi Reifenberg, Folke Köbberling | Martin Kaltwasser und dem Erfinder Christian Kuhtz mit seiner praktischen Philosophie,“Einfälle statt Abfälle“.

Um politische Machtdemonstrationen gegenüber kultivierter Natur, geht es bei Dina Shenhav; Elend und Hunger als Instrumente der Macht thematisiert Dan Peterman, Biopiraterie als die gegenwärtige Form des Kolonalismus beschäftigt Ines Doujak.

Illka Halso hingegen umhüllt die Natur, um sie vor dem Zugriff der Menschen zu schützen und Gudrun F. Widlok gibt Europäer ohne Familienanschluß in Ghana zur Adoption frei.




SPECIALS – ARTISTS' TALKS – PANEL DISCUSSIONS – FILMPROGRAM

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ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit

Familientag
So 05.09. 2010
12 – 18 Uhr Schauen, Forschen, Mitmachen

Talks
Jeweils dienstags um 18 Uhr
Di 07.09. 2010
Jae Rhim Lee Infinity Burial System
Di 21.09. 2010
Gudrun F. Widlok Adopted
Di 28.09. 2010
Christin Lahr MACHT GESCHENKE: DAS KAPITAL

Gesprächsforen
jeweils donnerstags um 19 Uhr
Do 09.09. 2010
Schwärme – Allmende
Gerd Rosenkranz (Leiter Politik und Presse, DUH e.V.) im Gespräch mit u. a. Rudolf zur Lippe (Philosoph, Schwarmdenker), Christian Hiß (Landwirt, Regional Wert AG), Silke Helfrich (Autorin, Allmende-Spezialistin),Ralph Kampwirth (Pressesprecher, LichtBlick AG), Henrik Håkansson
(Künstler der Ausstellung)

Do 16.09. 2010
Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit
Adrienne Goehler im Gespräch mit u. a. Hortensia Völckers (Künstlerische Direktorin, Kulturstiftung des Bundes), Zwischenbericht (Künstlerinnen der Ausstellung), Winfried Kneip (Stiftung Mercator)

Do 23.09. 2010
The Pedagogics of Change, in englischer Sprache
Lukas Feireiss (Künstler der Ausstellung) im Gespräch mit u. a. Hans-Jörg Rheinberger (Direktor Max Planck Institut, Berlin), Belinda Tato (Ecosistema Urbano, Madrid), Rachel Armstrong (TED Senior Fellow, London)

Do 30.09. 2010
Sustainable Design
Leopold Brötzmann (Lilli Green) im Gespräch mit u. a. Rugwind (Nils Volkmann & Henriette Gruber), Klinik der Dinge (Corinna Micori & Team)

Do 07.10. 2010
Prosperity without growth in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Tilman Santarius (Heinrich-Böll-Stiftung) im Gespräch mit u. a. Tim Jackson (Wachstumskritiker, Autor, Medienkünstler), Christin Lahr (Künstlerin der Aussstellung), Christoph von Braun (Andrea von Braun Stiftung), Barbara Unmüßig (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung)


Filmprogramm
In Kooperation mit dem Arsenal – Insitut für Film-und Videokunst. Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung

in der Ausstellung | Uferhalle
Sa 04.09. 2010
19.30 Uhr
Energie! Thorsten Fleisch, Deutschland, 2007, 5 Min.
Petropolis – aerial perspectives on the alberta tar sands Peter Mettler, Kanada 2009, 43 Min.
21.00 Uhr
Plastic Planet Werner Boote, Österreich | Deutschland, 2009, 95 Min.

Fr 10.09. 2010
19.30 Uhr
Unser Planet – Dokumentarfilm zum System Erde
Johan Söderberg, Michael Stenberg, Linus Torell, Schweden | Norwegen | Dänemark, 2006, 86 Min.

Fr 17.09. 2010
Uhrzeit? 19.30 Uhr
The Yes Men Fix The World Andy Bichlbaum, Mike Bonanno, Kurt Engfehr, USA, 2009, 85 Min.
Im Anschluss Gespräch mit Mike Bonanno

Fr 24.09. 2010
19.30 Uhr
Die 4. Revolution – Energy autonomy Carl A. Fechner, Deutschland, 2010, 86 Min.

Fr 01.10. 2010
19.30 Uhr
Der Tag des Spatzen Philip Scheffner, Deutschland, 2010, 100 Min.

im Kino Arsenal
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Mi 08.09. 2010
20.30 Uhr
Madame l’eau Jean Rouch, Niederlande | Frankreich | Niger, 1992, 120 Min.

Mi 15.09. 2010
20.30 Uhr
Yan Mo – Vor Der Flut
Yan Yu, Li Yifan, China, 2005, 150 Min.

Mi 22.09. 2010
20.30 Uhr
Power Trip Paul Devlin, USA, 2003, 85 Min.

Mi 29.09. 2010
20.30 Uhr
Staub Hartmut Bitomsky, Deutschland | Schweiz 2007, 90 Min.

Di 05.10. 2010
20.30 Uhr
Les Glaneurs et la Glaneuse
Die Sammler und die Sammlerin, Agnès Varda,
Frankreich, 2000, 82 Min.




KONTAKT:

Presse I PR
Anne Maier
yorckstraße 85
10965 berlin
tel. 0170 290 75 85
mail. annemaier.presse@z-n-e.info






Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.

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ZNE! in Chile

Die international ausgezeichnete und weltweit tourende Ausstellung "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", kuratiert von Adrienne Goehler, Senatorin für Kultur in Berlin a.D., wird mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung Chile, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam in Postdam und dem Goethe Institute Chile von Juni bis August 2017 im Parque Cultural de Valparaiso in Chile zusammen mit dem transdiziplinären Dialog Programm "Mundos Sostenibles" zum 16. Mal gezeigt. "zur nachahmung empfohlen!" wurde u.A. in Beijing, Mumbai, Addis Ababa, Sao Paulo und Lima gezeigt.

Das Projekt wird von dem namenhaften chilenischen Kurator Rodolfo Andaur ko-kuratiert. Zu den 56 internationalen Künstler*innen kommen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortinas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Gisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

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