ZNE! Workshop: Teilen statt Wegwerfen „FOOD WASTE – Essen retten“ 06.08.2014

Dem Thema „FOOD WASTE“ widmet sich der dritte Begleitworkshop der Ausstellung „zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit“ am 9. August 2014 von 10 bis 16 Uhr. Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahre sind eingeladen, mit der Künstlerin Emine Ercihan und zwei Expertinnen zu kochen und sich dabei spielerisch mit dem Thema Verschwendung und Haltbarkeit von Lebensmitteln auseinanderzusetzen. Bevor es gemeinsam an den Herd geht, erfahren die Teilnehmer, welche Auswirkungen die massenhafte Verschwendung von Nahrung auf die Gesellschaft hat und wie man selbst ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln entwickeln kann.



„Mit Obst, Gemüse und Milchprodukten werden wir etwas zaubern“, erklärt die Künstlerin Emine Ercihan, deren Rauminstallationen aus weggeworfenen Lebensmitteln mit dem Canon-Foto-Förderpreis ausgezeichnet wurden. „Diese Lebensmittel sind relativ leicht nach Ablauf des offiziellen Haltbarkeitsdatums kostenlos in kleinen Märkten zu bekommen.“ Dass das Haltbarkeitsdatum nicht mit einem Verbrauchsdatum gleichzusetzen ist, erläutern die Referentinnen Eva Krenzer und Johanna Niewerth, die Emine Ercihan bei dem Workshop unterstützen. Beide sind seit Jahren engagiert in jungen Netzwerken wie dem X-Netzwerk für Kunst & Soziales in Essen und Dortmund oder „food not bombs“. Bei gutem Wetter wird im Freien gekocht und gegessen.



Allein in Deutschland werden pro Jahr und Einwohner 82 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. An vielen Orten gründen sich Initiativen, die ihr „Zuviel“ im Kühlschrank teilen und „Foodsharing“-Gruppen im Internet leiten kostbare Lebensmittel um.



Das Begleitprogramm zur Ausstellung wurde von der Stiftung Zollverein in Zusammenarbeit mit der RWE Stiftung entwickelt. Das Projekt wird gefördert durch: die RWE Stiftung, die Stiftung Mercator, die Stiftung Kulturhauptstadt RUHR.2010, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, das NRW KULTURsekretariat, die Anneliese Brost-Stiftung, GLS Treuhand e.V., die Stadt Essen im Rahmen des Kulturrucksackprogramms und die 100 prozent erneuerbar stiftung.





Veranstaltung: Workshop „FOOD WASTE – Essen retten!”

Begleitprogramm zur Ausstellung „zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit“ vom 18. Juli bis 4. September 2014

Termin: 09. August 2014 von 10 bis 16 Uhr

Eintritt: frei

Künstlerinnen: Emine Ercihan, Eva Krenzer, Johanna Niewerth

Anmeldung: veranstaltung@zollverein.de

Treffpunkt: Areal A [Schacht XII], Kokskohlenbunker [A16]

Weitere Informationen: www.zollverein.de/zne








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ZNE! in Chile

Am 9. Juni 2017 eröffnete Kuratorin Adrienne Goehler zum 16. Mal "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", diesmal im Parque Cultural de Valparaíso, Chile. Diese Ausstellungsstation wird ermöglicht durch die Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam und dem Goethe-Institute Chile.

Ko-kuratiert von Rodolfo Andaur kommen den 62 internationalen Künstler*innen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortillas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Guisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung, die vom 10.6. - 12.8.2017 geht.

Das IASS und das Regionalbüro Cono Sur der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) starten die innovative Veranstaltungsreihe "mundos sostenibles" in Chile, um den Dialog an der Schnittstelle zwischen Kunst, Politik und Nachhaltigkeit voranzubringen. Das Programm umfasst Podiumsdiskussionen, Workshops, Führungen, Darbietungen und Videovorführungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Veranstaltungen werden vom 9. Juni bis zum 13. August 2017 im Parque Cultural Valparaiso und anderen Orten in der Stadt stattfinden.

Das Dialogprogramm in Valparaíso gruppiert sich um vier thematische Achsen:

1) „Territorien und Ressourcen: umstrittene Entwicklungsmodelle“ (8. – 11. Juni)

2) „Nahrungsmittelsouveränität und die Herausforderungen des Klimawandels“ (29. Juni – 2. Juli)

3) „Wasser: Privateigentum oder Gemeingut?” (3. – 5. August)

4) „Städte und Bürger der Zukunft“ (10. – 12. August)


Weitere Informationen


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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