ZNE! Interdisziplinäres Symposium: Nachhaltigkeit – eine Kultur der kleinen Lösungen? 11.08.2014

PRESSE-INFORMATION

11. August 2014

Interdisziplinäres Symposium zur Ausstellung „zur nachahmung empfohlen!“
Nachhaltigkeit – eine Kultur der kleinen Lösungen?

Nachhaltigkeit – eine Kultur der kleinen Lösungen? Unter dieser Fragestellung lädt das interdisziplinäre Symposium im Rahmen der Ausstellung „zur nachahmung empfohlen!“ auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein am Samstag, den 16. August 2014, zwischen 14.00 und 18.00 Uhr zu einem Gedankenaustausch mit Experten ein. Die Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst laden mit ungewöhnlichen, konkreten und praktischen Beispielen aus dem Alltag ein, neue Perspektiven kennenzulernen und Anregungen für eine ökologisch verantwortliche Lebensweise zu gewinnen.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung und das Symposium am Samstag, 16. August, 14 bis 18 Uhr, wurden von der Stiftung Zollverein in Zusammenarbeit mit der RWE Stiftung entwickelt. Nach einer Fragerunde mit den Organisatoren und Förderern der Ausstellung „zur nachhaltigkeit empfohlen!“ berichten Künstler und Experten in den vier Panels „Mensch“, „Konsum“, „Natur“ und „Kunst“ aus ihren Projekten. Darunter auch der britische Künstler Steven Emmanuel, Stipendiat der RWE Stiftung, der in einer dreiwöchigen Performance im Rahmen seines Projekts "The Good Life?" in Zusammenarbeit mit der Stiftung Zollverein die Überlebensmöglichkeiten auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein ohne Strom und fließendes Wasser ausprobierte.

Alle Teilnehmer sind vor Beginn um 12 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung in Halle 6 und Halle 8 mit Kuratorin Adrienne Goehler eingeladen. Um 19 Uhr klingt das Symposium mit einem Theaterabend aus: Der Schauspieler Peter Trabner interpretiert Szenen aus Friedrich Hölderlins „Tod des Empedokles“. Regie: Dr. Frank Raddatz.

Das Projekt wird gefördert durch: die RWE Stiftung, die Stiftung Mercator, die Stiftung Kulturhauptstadt RUHR.2010, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, das NRW KULTURsekretariat, die Anneliese Brost-Stiftung, GLS Treuhand e.V., die Stadt Essen im Rahmen des Kulturrucksackprogramms und die 100 prozent erneuerbar stiftung.

Der Eintritt zu Symposium, Kuratorenführung und Theaterabend ist jeweils frei. Um Anmeldung wird gebeten: veranstaltung@zollverein.de


Zeitliche Übersicht | Symposium Nachhaltigkeit – eine Kultur der kleinen Lösungen?

12 Uhr: Prolog: ZNE! Führung mit Adrienne Goehler

14.15 – 14.30 Uhr: Einführung Adrienne Goehler (Kuratorin ZNE!)
14.30 – 15.00 Uhr: Fragerunde, Moderation: Fabian Lasarzik (Künstlerischer Leiter Stiftung Zollverein) mit Steven Emmanuel (RWE Stipendiat und ZNE! Künstler), Adrienne Goehler (Kuratorin), Oliver Keymis (Vizepräsident des Landtages NRW und Schirmherr der Ausstellung in Essen), Dr. Stephan Muschick (Geschäftsführer RWE Stiftung)

Moderation: Regina Völz (Journalistin)

15.00 – 15.30 Uhr: Panel 1 „Mensch“ mit Peter Reichenbach („sevengardens“ und ZNE! Künstler), Reinhard Wiesemann (Inhaber des UnPerfekthaus), Dr. René Mono (Geschäftsführer der100 prozent erneuerbar stiftung), Jan Bunse („Die Urbanisten e.V.“)

15:30 – 16:00 Uhr: Panel 2 „Konsum“ mit Emine Ercihan („Food Waste“, ZNE! Künstlerin), Dr. Susanne Wiegel („Transition Town – Essen im Wandel“), Gerrit von Jorck („Netzwerk Wachstumswende“), Jürgen Sokoll (Eine-Welt-Netz NRW e.V.)

16:30 – 17:00 Uhr: Panel 3 „Natur“ mit Dr. Petra Maitz (Lady Musgrave Reef, ZNE! Künstlerin), Julia-Lena Reinermann (Initiative für Nachhaltigkeit e.V., Universität Duisburg-Essen), Dr. Jan-Hendrik Kamlage (Kulturwissenschaftliches Institut Essen), Stefan Richter (n.a.t.u.r-Festival)

17:00 – 18:00 Uhr: Abschlusspanel „Kunst und Pragmatismus“ mit Hermann Josef Hack (ZNE! Künstler), Eberhard Neugebohrn (Geschäftsführer Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen), Dr. Antje Tönnis (Leitung Kommunikation GLS Treuhand und Geschäftsführerin Stiftung Neue Energie), Adrienne Goehler (Kuratorin ZNE!), Winfried Kneip (Geschäftsführer Stiftung Mercator)

19 Uhr: Epilog: Theaterabend, Friedrich Hölderlins „Tod des Empedokles“ interpretiert von Peter Trabner, Regie: Dr. Frank Raddatz

Anmeldung: veranstaltung@zollverein.de
Presseakkreditierung: presse@zollverein.de
Teilnahme: kostenlos
Informationen: Fon 0201 2 4 6 8 10, www.zollverein.de/zne








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ZNE! in Chile

Am 9. Juni 2017 eröffnete Kuratorin Adrienne Goehler zum 16. Mal "zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit", diesmal im Parque Cultural de Valparaíso, Chile. Diese Ausstellungsstation wird ermöglicht durch die Heinrich Böll Stiftung Cono Sur, dem Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam und dem Goethe-Institute Chile.

Ko-kuratiert von Rodolfo Andaur kommen den 62 internationalen Künstler*innen die chilenischen Künstlerinnen Aninat-Swinburn, Natascha de Cortillas, Vania Caro Melo, Claudia Müller, Guisela Munita, und Alejandra Prieto hinzu.

Hier geht es zu den Fotos der Ausstellung, die vom 10.6. - 12.8.2017 geht.

Das IASS und das Regionalbüro Cono Sur der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) starten die innovative Veranstaltungsreihe "mundos sostenibles" in Chile, um den Dialog an der Schnittstelle zwischen Kunst, Politik und Nachhaltigkeit voranzubringen. Das Programm umfasst Podiumsdiskussionen, Workshops, Führungen, Darbietungen und Videovorführungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Veranstaltungen werden vom 9. Juni bis zum 13. August 2017 im Parque Cultural Valparaiso und anderen Orten in der Stadt stattfinden.

Das Dialogprogramm in Valparaíso gruppiert sich um vier thematische Achsen:

1) „Territorien und Ressourcen: umstrittene Entwicklungsmodelle“ (8. – 11. Juni)

2) „Nahrungsmittelsouveränität und die Herausforderungen des Klimawandels“ (29. Juni – 2. Juli)

3) „Wasser: Privateigentum oder Gemeingut?” (3. – 5. August)

4) „Städte und Bürger der Zukunft“ (10. – 12. August)


Weitere Informationen


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Stimmen für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit als Forderung an Bundesregierung und Bundestag u.a. von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Olafur Eliasson, Dr. Wilhelm Krull, Dr. Michael Otto und Amelie Deuflhard.


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